Die Phasen eines Fotografen
Jeder der die Fotografie für sich entdeckt macht im Grunde die selben Phasen durch. Bei Patricia Freies habe ich eine lustige aber auch zugleich wahre Grafik gefunden.
Sie zeigt wie sich das Wissen, die Qualität und die eigene Einschätzung der Fotos entwickelt. Vielleicht ist die Grafik etwas überspitzt ;) aber dennoch konnte ich viele Parallelen zu meiner Entwicklung finden.
Abgesehen davon das ich nicht mit der Handy Cam angefangen habe finde ich mich in der Grafik wieder. Wie fast jeder habe auch ich mit dem Auto Modus angefangen um erstmal die Kamera kennen zu lernen. Dafür bin ich aber schon früh übergegangen und habe mit dem Manuellen Modus experimentiert, da ich der Meinung bin, so versteht man am schnellsten und besten wie sich Blende, ISO und Verschlusszeit verhalten. Erst danach bin ich dann zum A- oder S-Modus gegangen. Also die orangene und grüne Linie kann ich voll und ganz Nachvollziehen. Nur mit der Blauen würde ich mich nicht identifizieren. Ich bin schon immer sehr selbstkritisch gewesen und bin der Meinung das meine Fotos nie wirklich gut waren/sind. (Ausnahmen bestätigen die Regel :) )
In das HDR Loch bin ich auch reingefallen - Aber das ist auch gut so. Ich vergleiche das mal mit der Kindheit - Ein Kind muss auch mal hinfallen um zu merken, das nicht alles gut ist ;) Aber im Gegenzug muss man ja sagen, dass man dadurch wieder ein Stück Fotografie gelernt hat.
Im Moment sehe ich mich an dem Punkt wo es auf der Time-Line “One exposure per motive” heißt. Ich mache gerade wirklich nicht viele Fotos. Ich hoffe das sich das mit dem Umzug nach Stuttgart ändert. Aber so langsam sehe ich wieder Motivation. Nämlich in den letzten Tage hat ein Fotograf (Hegel Jorge) sehr positive Kommentare zu einigen meiner Fotos hinterlassen und freut sich auf mehr Fotos von mir - sowas hört man natürlich gerne und lässt die Motivation wachsen. Wo seht ihr euch denn gerade im Diagram?
